Genehmigung der Energietransportleitung (ETL) 179.200 durch das LBEG
Planfeststellung ETL 179.200: Statement von Gasunie Geschäftsführerin Britta van Boven
Gasunie hält den Planfeststellungsbeschluss für die Energietransportleitung (ETL) 179.200 in den Händen. Jetzt darf die Leitung, die das zukünftige landbasierte LNG-Terminal in Stade an das Gasunie-Netz und somit die nordwesteuropäische Fernnetzinfrastruktur anbindet, gebaut werden. Die Genehmigung erteilte das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie nach einem intensiven, rund einjährigen Prüfprozess.
Statement:
„Alle Zeichen bei der ETL 179.200 stehen jetzt auf Bau – und das ist ein wichtiges Signal für die sichere Versorgung mit Energie in diesen unruhigen Zeiten. Deutschland ist auf die Einfuhr von Energie angewiesen, wobei der Import von LNG wesentlich zu einer breiten und belastbaren Basis für die Gasversorgung beiträgt. Mit der Infrastruktur, die wir jetzt bauen, schaffen wir ein leistungsstarkes, attraktives Marktumfeld für gasförmige Energieträger. Wir sorgen so dafür, dass Industrie und Privathaushalte in Deutschland auf eine bezahlbare, zuverlässige und CO2-arme Energieinfrastruktur zurückgreifen können. Schon heute schlagen wir damit den Pfad zur Klimaneutralität ein, denn die ETL 179.200 wird so gebaut, dass sie in Zukunft auch Wasserstoff transportieren kann. Damit stärken wir die Position Niedersachsens im Anspruch, Wasserstoffland Nummer Eins zu werden.
Jetzt heißt es „Trasse frei für unsere Baukolonnen.“ Auf diesen Tag haben wir uns seit Monaten gemeinsam mit den in einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) zusammengeschlossenen hochspezialisierten Unternehmen vorbereitet. Entlang der Trasse begegnet uns ein anspruchsvoller Baugrund und ein Umfeld, das uns bei der Verlegung der Leitung viel abverlangt. Aber mit der notwendigen Professionalität und Umsicht beim Vorgehen, werden wir auch dieses Projekt erfolgreich umsetzen.“
Hier finden Sie die Presseinformation des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie.