Statement von Gasunie Geschäftsführerin Britta van Boven zur Genehmigung der Energietransportleitung (ETL) 182 durch das LBEG
Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat die Genehmigung für den Bau der Energietransportleitung (ETL) 182 erteilt. Der Planfeststellungsbeschluss für die rund 87 Kilometer lange Leitung, die durch die Landkreise Stade, Rotenburg (Wümme) und Verden führt, ermöglicht den Weitertransport der an den LNG-Importterminals in Brunsbüttel und Stade angelandeten Energiemengen.
Statement
"Gasunie hat grünes Licht für den Bau eines der größten Pipelineprojekte Deutschlands bekommen - ich freue mich über diesen wichtigen Meilenstein, auf den wir uns in den vergangenen Jahren intensiv vorbereitet haben. Jetzt können die Bagger rollen und wir werden mit unserer ganzen Energie und Professionalität daran arbeiten, die Leitung fristgerecht im Herbst 2027 in Betrieb nehmen zu können.
Die ETL 182 ist ein wichtiger Beitrag für die Diversifizierung der Versorgungsquellen. Gas aus LNG-Aufkommen stellt heute bereits eine der tragenden Säulen der deutschen Energieversorgung dar. So stärken wir die Unabhängigkeit Deutschlands, die sich durch die Fertigstellung der landbasierten Importterminals in Brunsbüttel und Stade noch erhöhen wird.
Mit unserer Investition schaffen wir ein hohes Maß an Energiesicherheit für Unternehmen in Deutschland und Nordwest-Europa, aber auch für die Bürgerinnen und Bürger. Und das mit einer nachhaltigen Perspektive, denn die Leitung ist auch für den Transport von Wasserstoff ausgelegt und wird damit in Zukunft auch einen Beitrag zur CO2-neutralen Energieversorgung leisten können. Nach einem rund einjährigen, intensiven Genehmigungsverfahren hat das Land Niedersachsen uns als Infrastrukturbetreiber die Genehmigung zum Bau und Betrieb der Leitung erteilt. Darin sehen wir einen hohen Vertrauensbeweis. In den letzten Monaten konnten wir bereits die wichtigsten Vorbereitungen auf der Trasse anstoßen, um jetzt unverzüglich starten zu können“.